Leitgedanke

„Die Individualitaet und Identitaet des Kindes steht im Mittelpunkt unserer Arbeit.“

Jedes Kind hat das Recht zu lachen, zu spielen, zu träumen, anderer Ansicht zu sein, vorwärts zu kommen, um sich zu verwirklichen.
Wir möchten die Kinder in jeder Phase ihrer Entwicklung spüren lassen, dass sie so wie sie sind, gut sind.

Kinder sind neugierige Menschen, die erfahren wollen, was sie können und schaffen, die ausprobieren möchten, wie ihre Welt funktioniert.
Der Kindergarten schafft die Umgebung, in der sich das Kind sicher, geborgen und angenommen fühlt.

Wir wollen mit unserer Liebe zu den Kindern den Kindergarten zu einem Ort machen, den Kinder gerne besuchen und an den sie sich mit Freude zurückerinnern.

Kinder brauchen Erwachsene, die den kindlichen Entwicklungskräften vertrauen und im notwendigem Maß Anregung und Anleitung geben.
Wir schaffen den Kindern Raum, geben ihnen Zeit und die Möglichkeit, ihre Persönlichkeit weiter zu entwickeln.

„Ein guter Erzieher ist, wer das Kind so viel wie nötig und so wenig wie möglich in seiner Entwicklung unterstützt.“

In unserem Team arbeiten nur Erzieher mit einer abgeschlossenen Ausbildung und als „Fachkräfte“ nehmen wir selbstverständlich an regelmäßigen Fortbildungen teil, denn diese bedeuten für uns Anregung, Motivation und vor allem Erweiterung unseres Fachwissens.
Dieses setzten wir in der Praxis ein und um.
So agieren wir im Tagesablauf aber auch als Prozessbeobachter und – begleiter, denn wir geben den Kindern, immer in Hinblick auf ihren individuellen Entwicklungstand, Anregung und Unterstützung und führen verschiedene Angebote mit den Kindern durch, um sie zu fördern.
In der Arbeit mit den Kinder tauschen wir uns aus, geben Rat und Unterstützung. So kann sich jede Erzieherin weiterentwickeln und ihre ganz persönlichen Stärken in die Kindergartenarbeit  und die Arbeit mit den Kindern
einfließen lassen.
Um unsere Ziele im Alltag umzusetzen, arbeiten wir in unserem Kindergarten nach dem Teiloffenen Prinzip.

Den Kindern wird, trotz fester Zuordnung zu einer Gruppe ermöglicht, jederzeit das gesamte Raumangebot der Einrichtung:
- Flur und zweite Ebene,
- Gruppen- und Nebenräume sowie
- das Außenspielgelände gruppenübergreifend zu nutzen.

Wir möchten dadurch erreichen, dass die Kinder selbst bestimmen können, wo sie mit wem und wann spielen.
Kinder, die sich aus Spielgruppen oder durch Nachbarschaft kennen, können dann miteinander spielen, obwohl sie nicht einer gemeinsamen Kindergarten-Gruppe angehören. So entsteht ein Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen allen Kindern des Kindergartens.

In unserer Einrichtung werden Kinder im Alter zwischen 2 und 6 Jahren betreut. So lernen jüngere Kinder von den Älteren und diese wiederum übernehmen Verantwortung gegenüber den jüngeren Kindern.

Selbst bestimmtes freies Spiel sehen wir als Grundlage für erfolgreiches Lernen, denn alles „Tun“ des Kindes ist letztlich spielend erlernt.

In unserem Kindergarten werden Kinder mit zusätzlichem Förderbedarf in  zwei Integrativen Tagesstättengruppe betreut.

Um der Entwicklung von Vorurteilen vorzubeugen, ist es wichtig und sinnvoll, Kinder mit und ohne Behinderung so früh wie möglich zusammenzuführen, da sich Einstellungen bereits im Kindesalter bilden.
Kinder und Erwachsene sollen unbefangen aufeinander zugehen.
Für Kinder mit Behinderung ist es besonders wichtig, dass sie in ihrem „Anders sein“ akzeptiert werden.

Wir verstehen Integration als ganzheitliches Konzept. Sie geht von einem Miteinander ganz unterschiedlicher Kinder aus.
Hierzu gehören aber auch die verschiedenen Religionen und Kulturen, der in unserer Einrichtung betreuten Kinder.

(Gekürzter Auszug aus dem Konzept)